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Neue Sperrzone in Börry

Geschrieben von Ralf Lorenz. Veröffentlicht in Uncategorised

Hallo liebe Gäste und Vereinsmitglieder,

 

wie die Teilnehmer der WhatsApp-Gruppe bereits mitbekommen haben, gibt es in diesem Jahr in der unmittelbaren Nähe des Startplatzes Börry einen neu besetzten Rotmilan-Horst. Die Altvögel fühlen sich durch uns Drachen- und Gleitschirmflieger leider bedroht und greifen an wenn jemand in die Nähe des Horstes kommt. Wie Udo berichtete, kann man dabei sogar im wahrsten Sinne des Wortes angeschissen werden, eine artspezifische Verteidigungsstrategie.

Da Rotmilane in ihrem Bestand bedroht sind und deshalb zu den besonders geschützten Spezies gehören, haben wir uns jetzt dazu entschlossen, um den Rotmilan-Horst eine Sperrzone einzurichten (siehe unten). Das führt dazu, dass man zwar in Börry noch starten kann aber nicht mehr wie üblich gleich nach dem Start nach rechts abbiegen. Es kann praktisch nur noch vor und über dem Startplatz und weiter östlich geflogen werden. Nur mit ausreichender Höhe (mindestens 400 m über NN) sind ggf. auch Ausflüge in westlicher Richtung möglich.

Wir wollen den Flugbetrieb nicht ganz sperren, damit die Greifvögel sich auch an uns gewöhnen können. Nur solange es weiter zu Abwehrangriffen kommt müssen wir einfach weiteren Abstand halten.

Die Jungen im Horst werden voraussichtlich Anfang bis spätestens Mitte Juli flügge sein und den Host verlassen haben.  Wir werden euch dann wieder über die Aufhebung der Sperrzone informieren.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Hartmut Hahn

Schriftführer der Drachenfluggruppe Börry Weserbergland e.V.

 

 

Sperrzone Milan Nest Börry 2019

 40 Jähriges Jubiläum der Drachenfluggruppe Börry

„Drei Schritte in den Abgrund… und das Glücksgefühl zu schweben!“, heißt es in dem Lied „Lilienthals Traum“ von Reinhard Mey. Diese Liedzeile beschreibt wohl am besten das Gefühl, dass die ersten waagemutigen jungen Männer und Frauen vor nunmehr 40 Jahren empfanden, als sie mit ihren stoffbespannten Alugestellen den Hellberg bei Börry hinab rannten, um in einem kurzen Moment des Fluges die Vogelperspektive über dem Weserbergland zu genießen.